Manche Dinge klingen harmloser, als sie sind. Cannabis – jahrhundertelang als Heilpflanze genutzt, von vielen als sanftes Genussmittel betrachtet – steht seit einigen Jahren unter verschärfter Beobachtung. Neue Studien werfen eine unbequeme Frage auf: Könnte der regelmäßige Konsum tatsächlich Spuren in unserem Erbgut hinterlassen? Nicht bloß eine vorübergehende Wirkung auf das Bewusstsein, sondern tiefgreifende Veränderungen auf zellulärer Ebene?

Eine jüngst veröffentlichte Untersuchung zeigt erstmals, dass hochpotentes Cannabis die Methylierung der DNA beeinflussen kann – ein Mechanismus, der darüber entscheidet, welche Gene aktiv sind und welche verstummen. Besonders brisant: Die betroffenen Abschnitte stehen in Verbindung mit der Funktion von Mitochondrien und dem Immunsystem. Ein Risiko, das in der bisherigen Debatte oft unterging.

Was bedeutet das für den medizinischen Einsatz von Cannabis? Gibt es Unterschiede zwischen THC und CBD? Und ist es an der Zeit, den vermeintlich harmlosen Ruf der Pflanze zu hinterfragen? Schauen wir uns die Fakten an.

Es stellt sich sofort die Frage, ob davon auch medizinisches Cannabis betroffen ist, bzw. ob man hier Unterschiede feststellen kann. In folgendem Beitrag erkläre ich zunächst den Unterschied von Cannabis und medizinischem Cannabis: Unterschied THC und CBD – Überlegungen und Erklärungen.

Und dann ist da natürlich der Einsatz in der Medizin, wie zum Beispiel bei Krebspatienten: Cannabis bei Krebs?

Aber was ist mit den ganzen „Kiffern“ und dem „Nicht-medizinischen“ Einsatz?

CORDIS, das „Amt für amtliche Veröffentlichungen der EG“ warnte unlängst vor dem Gebrauch von Cannabis: Cannabis kann Schäden am Erbgut verursachen, so das Ergebnis einer europäischen Studie

Neben der Erwähnung einer neun Studie, auf die ich etwas später eingehen werde, gibt der Beitrag einige wirklich interessante Fakten zu bedenken. So spricht der Beitrag davon, dass Cannabis meist mit Tabak vermischt wird, um geraucht werden zu können.

Denn Cannabis ist weniger brennbar als Tabak. Während der Tabakrauch über 4000 chemische Substanzen enthält, von denen 60 als krebserregend gelten, enthält Cannabisrauch 400 Substanzen, die beim Rauchen der „Joints“ noch dazu kommen. Gleichzeitig enthält der Cannabisrauch 50 % mehr krebserzeugende Stoffe.

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Eine neue Studie, veröffentlicht am 16. Oktober 2024, zeigt erstmalig, dass der Konsum von hochpotentem Cannabis signifikante Spuren in der DNA hinterlassen kann. Der Begriff „hochpotent“ wird hier als ein Gehalt von 10 % und mehr THC im Cannabisrauch definiert: Methylomic signature of current cannabis use in two first-episode psychosis cohorts | Molecular Psychiatry

Die Forscher untersuchten in dieser Arbeit die Auswirkungen von Cannabis auf die DNA-Methylierung. Es handelt sich hier um einen Prozess, der in Blutproben nachgewiesen werden kann und die Funktionsweisen von Genen verändert. Auch hierzu hatte ich einen Beitrag verfasst, der diesen etwas komplizierten Sachverhalt untersucht: Die Bedeutung der Methylierung in der menschlichen Zelle

Das heißt für die Praxis, dass der Einfluss von Cannabis, speziell THC, auf die DNA nicht darin besteht, dass die DNA verändert wird. In diesem Fall würde es sich um eine Mutation handeln und THC ein Mutagen sein. Dafür gibt es bislang keine Hinweise.

Aber THC scheint die Methylierung der DNA zu verändern, also Bereiche für das Ablesen der DNA freizugeben und andere Bereiche zu blockieren, so dass es zu einer Produktion von Proteinen kommt, die in keinem physiologischen Zusammenhang stehen.

Die Autoren der Arbeit führten Analysen der DNA-Methylierung im gesamten menschlichen Genom durch. Hierbei wurden Blutproben von Teilnehmern verwendet, die bereits eine Psychose erlebt hatten, und Blutproben von Teilnehmern, die noch keine Psychosen erlebt hatten. Insgesamt untersuchten sie Blutproben von 682 Teilnehmern.

Es zeigte sich, dass der häufige Konsum von THC in Form von Cannabis (definiert als einmal pro Woche und häufiger) das Methylierungsprofil signifikant veränderte, und zwar bei DNA-Abschnitten, die mit der Funktion für Mitochondrien und Immunsystem zusammenhängen. Dabei konnte auch ausgeschlossen werden, dass der Tabakrauch und seine Inhaltsstoffe für diese Veränderungen verantwortlich waren.

Noch mehr Studien

Im Mai 2024 veröffentlichten kanadische Autoren eine Arbeit zur Frage, wie der Konsum von Cannabis sich bei Jugendlichen und deren Psyche auswirken würde: Age-dependent association of cannabis use with risk of psychotic disorder | Psychological Medicine | Cambridge Core

Die Autoren entdeckten hierbei eine starke Verbindung zwischen Cannabiskonsum und dem Risiko einer psychischen Störung im Jugendalter. Interessant und überraschend war, dass es keine derartige Verbindung für das junge Erwachsenenalter zu geben scheint.

Eine britische Studie vom Mai 2019 untersuchte den Einfluss von Cannabis auf Psychosen in 11 Standorten in Europa und Brazilien: The contribution of cannabis use to variation in the incidence of psychotic disorder across Europe (EU-GEI): a multicentre case-control study – The Lancet Psychiatry

Die Autoren stellten fest, dass ein täglicher Gebrauch von Cannabis mit einem 3,2-mal höheren Risiko für Psychosen verbunden war. Bei einem erhöhten THC-Gehalt erhöhte sich das Risiko auf fast 5.

Welche Hanfpflanzen wurden eigentlich verwendet?

Ein Leser meines Beitrags fragte prompt, welche Hanfsamen eigentlich verwendet wurden? Denn, er schrieb mir: „Heute sind die Samen so Gen manipuliert, dass es wirklich gefährlich ist. Aber die normale Bio Samen sind keine Gefahr.“

Und in der Tat! Das war ist eine Frage die ich gar nicht berücksichtigt hatte. Während ursprüngliche Hanfpflanzen nämlich ein ausgewogenes Verhältnis von Cannabinoiden enthielten, werden heutige Züchtungen oft auf einen maximalen THC-Gehalt getrimmt – mit Konzentrationen von über 20 % und mehr. Das Problem: Diese künstlich verstärkten Sorten haben oft ein verändertes Wirkstoffprofil, das sich grundlegend von den traditionellen Landrassen unterscheidet. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass genetisch veränderte Samen nicht nur die Cannabinoid-Zusammensetzung verändern, sondern auch die Pflanze anfälliger für Krankheiten und Umweltstress machen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher auf natürliche, biologisch angebaute Sorten setzen – denn hier bleibt die natürliche Balance zwischen THC, CBD und anderen wichtigen Pflanzenstoffen erhalten. Und genau das ist ja auch ein Problem, welches nicht nur für Hanf, sondern auch zahlreiche andere Pflanzen gilt.

Fazit

Die moderne Cannabis-Debatte zeigt, wie sehr sich unser Verständnis dieser Pflanze verändert hat – und noch verändern muss. Während Cannabis lange als harmlose Naturmedizin galt, offenbaren neue Studien eine weit tiefere biologische Wirkung, als vielen bewusst ist. Besonders der Einfluss auf die DNA-Methylierung und damit auf grundlegende Zellfunktionen ist ein Aspekt, der nicht länger ignoriert werden kann.

Die Forschung steht noch am Anfang, doch eines wird immer deutlicher: Der Konsum von hochpotentem Cannabis ist mehr als eine Frage der Bewusstseinsveränderung – er greift möglicherweise tief in epigenetische Steuerungsmechanismen ein. Die langfristigen Konsequenzen sind noch nicht vollständig absehbar, doch sie könnten weit über das hinausgehen, was bislang diskutiert wurde.

Hinzu kommt die Problematik der genetisch manipulierten Cannabissorten, die das natürliche Gleichgewicht der Pflanze verändern. Was einst eine vielfältige Heilpflanze war, wird heute auf wenige, maximal potente Wirkstoffe reduziert – mit möglichen Risiken, die noch weitgehend unerforscht sind.

Wer Cannabis nutzt – ob medizinisch oder aus anderen Gründen –, sollte diese Erkenntnisse in seine Entscheidung mit einbeziehen. Und wer sich mit der gesundheitlichen Wirkung von Pflanzen befasst, sollte sich immer fragen: Ist es noch die Natur, die wir nutzen? Oder bereits ein menschengemachtes Produkt mit unbekannten Nebenwirkungen?

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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2025 erstellt.

Rooibos-Tee: Herkunft, Wirkung und Zubereitung

Rooibos-Tee ist mehr als nur eine koffeinfreie Alternative zu Schwarz- oder Grüntee. Mit seinem milden, leicht süßlichen Geschmack und seiner reichen Tradition in der südafrikanischen Volksmedizin erfreut er sich weltweit zunehmender Beliebtheit.

Herkunft und Besonderheiten

Der Rooibos-Strauch (Aspalathus linearis) gedeiht ausschließlich im westlichen Südafrika. Nach der Ernte durchlaufen die nadelförmigen Blätter eine Fermentation, die dem Tee seine charakteristische rot-bräunliche Farbe verleiht. Alternativ gibt es auch unfermentierten „grünen“ Rooibos, der milder und reicher an Antioxidantien ist.

Wirkung und Inhaltsstoffe

Rooibos ist koffeinfrei, arm an Gerbstoffen und reich an bioaktiven Pflanzenstoffen wie Flavonoiden. Besonders das Antioxidans Aspalathin wird mit entzündungshemmenden und blutzuckerregulierenden Eigenschaften in Verbindung gebracht. Zudem enthält Rooibos Spuren von Eisen, Kalzium und Magnesium.

In der traditionellen afrikanischen Heilkunde wird Rooibos-Tee unter anderem bei:

  • Hautproblemen wie Akne oder Neurodermitis,
  • Verdauungsbeschwerden,
  • Schlafstörungen und Stress sowie
  • Bluthochdruck eingesetzt.

Wissenschaftliche Belege sind bislang begrenzt, doch zahlreiche Erfahrungsberichte loben seine beruhigende und wohltuende Wirkung.

Zubereitung und Genuss

Für eine Tasse Rooibos-Tee (250 ml) einfach einen gehäuften Teelöffel Tee mit kochendem Wasser übergießen und mindestens 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Längeres Ziehen intensiviert das Aroma, ohne dass der Tee bitter wird.

Tipp: Rooibos eignet sich auch hervorragend als Eistee oder mit einem Schuss Vanille, Zimt oder Honig für ein besonderes Geschmackserlebnis.

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Weitere Pflanzen aus den Tee zubereitet werden kann: Pu Erh Tee – JiaoGuLan – schwarzer Tee – schwarzer Holunder – grüner Tee – Oolong Tee

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 3.3.2025 überarbeitet.

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Heilpflanzen und Heilkräuter bei Warzen

Die meisten Warzen sind harmlos und verschwinden nach einiger Zeit.

Schöllkraut (Chelidonium majus)
Ein Tropfen der gelben Flüssigkeit im Blattstiel wird auf die Warze aufgetragen (nicht auf die umgebende Haut). Falls nach ein fünf Anwendungen keine Besserung eintritt, verwenden Sie das Kraut nicht weiter. Vorsicht: die Pflanze ist giftig! Also nicht Kindern geben.

Wolfsmilch (Euphorbia peplus)
Wolfsmilch ist eine gute Alternative zu Schöllkraut.

Thuja (Thuja occidentalis)
Bepinseln Sie morgens und abends die Warze sorgfältig mit ein paar Tropfen Thujatinktur. Besser ist es, Warzen von innen zu behandeln, z.B. mit Thuja D6.

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Verdauungsprobleme – Helfen Heilpflanzen und Heilkräuter?

Für eine Reihe von Beschwerden wird „nervöse Anspannung“ verantwortlich gemacht:

Viele Beschwerden, wie:

  • Colitis
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Magengeschwür
  • Depression
  • Migräne
  • Kopfschmerzen und
  • Erschöpfung

können durch falsche Ernährung verursacht werden. Dies trifft besonders auf chemisch behandelte Lebensmittel und Fertigmahlzeiten zu, aber auch zuviel Tee und Kaffee.

Wenn eine der oben aufgelisteten Beschwerden bei Ihnen chronisch ist, oder länger als drei Tage andauert, lassen Sie sich von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten.

Wenn die Symptome nur zeitweise auftreten, können Ihnen die folgenden Heilpflanzen und Heilkräuter helfen:

Süßholzwurzel
Die Süßholzwurzel ist das wichtigste Mittel bei beim Ulcus (Magenschwür, Gastritis). Die Heilpflanzen sollte aber nicht bei bestimmten Lebererkrankungen, Bluthochdruck und einer Hyperkaliämie eingesetzt werden.

Deutsche Kamille, Hundskamille (Matricaria chamomilla)
Die Kamille ist der „Klassiker“ unter den Antacida (säurebindenden) Heilpflanzen. Eine Tasse Kamilletee  nach dem Essen stärkt das Verdauungssystem, bekämpft Entzündungen und lindert Schmerzen. Um die Wirkung bei stärkeren Entzündungen zu verstärken gibt man noch einige Tropfen einer Kamilletinktur in den Tee.

Fieberkraut (Chrysanthemum parthenium)
Dieses scharfe Kraut ist eines der bekanntesten Pflanzenheilmittel gegen Migräne. Trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse Aufguss oder geben Sie ein Blatt an Salat oder auf ein belegtes Brot. In Reformhäusern und Apotheken finden Sie auch Tabletten mit dem Pflanzenextrakt.

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
Trinken Sie 3mal täglich 1 Tasse Aufguss, um die Verdauung zu fördern und nervöse Spannungen zu beruhigen.

Pfefferminze (Mentha piperita)
Trinken Sie bei Bedarf 1 kleine Tasse Aufguss.

Löwenzahnwurzel (Taraxacum officinale)
Der Absud ist ein gutes Lebertonikum. Trinken Sie 3mal täglich 1 Tasse.

Fenchel (Foeniculum vulgare)
Der Samenabsud wirkt verdauungsfördernd. Trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse.

Deutsche Kamille, Hundskamille (Matricaria chamomilla)
1 kleine Tasse Aufguss nach dem Essen stärkt das Verdauungssystem, bekämpft Entzündungen und lindert Schmerzen.

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Leber- und Galletropfen im Test: Welche Wirkstoffe wirklich helfen

Fettreiche Ernährung, zu viel Alkohol und eine ungesunde Lebensweise schaden der Gesundheit – das ist bekannt. Wenn dann beispielsweise Leber und Galle nicht mehr richtig funktionieren, kann die Verdauung stark eingeschränkt werden; so stellt eine beschädigte Leber weniger Gallenflüssigkeit her, die für die Verdauung von Fetten jedoch lebensnotwendig ist.

Die Folge: Krampfartige Beschwerden, Völlegefühl oder Blähungen. Um Leber und Galle wieder zu stärken, die Produktion der Verdauungssäfte anzuregen und Beschwerden zu lindern, stehen heute unterschiedliche Leber-Galle-Tropfen zur Verfügung.

Leber- und Gallestärkende Stoffe – Wirkprofil und Studienlage

1. Lebermittel Mariendistel

Zu den klassischen Lebermitteln gehört die Mariendistel. Das in der Pflanze enthaltene Silymarin bewirkt laut aktueller Studienlage eine Regeneration des Lebergewebes.

[1] Zudem konnte eine Antidot-Wirkung nachgewiesen werden; als klassisches „Gegengift“ (zum Beispiel von Alkohol) sorgt eine Zubereitung mit Mariendistel dafür, dass sich das Silymarin an die Proteine und Zellmembranen bindet und auf diese Weise den Giftstoff verdrängt.

[2] Insgesamt gelten Mariendistel-Präparate als sehr gut verträglich; in einer Studie mit 998 Teilnehmern zeigten lediglich 1-2% der Patienten Nebenwirkungen. Hierzu zählten vor allem vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden, zum Beispiel Durchfall, Blähungen und Völlegefühl. [3]

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2. Bittermittel als Gallentherapeutika

Während die Mariendistel ihr Wirkungen überwiegend im Bereich der Leber entfaltet, sind so genannte „Bittermittel“ an der Galle wirksam. Sie regen die Sekretion des Magens und der Galle an, so dass im Anschluss die Verdauung insgesamt besser funktioniert.

Als Bittermittel werden unterschiedliche Pflanzen eingesetzt, deren Stärkegrade sich teilweise eklatant voneinander unterscheiden; Wermut- und Tausendgüldenkraut gehören zu den Bitterstoffen, die einen mittleren Bitterwert aufweisen.

Arzneimittel, die Bitterstoffe enthalten, dürfen aufgrund ihrer Steigerung der Magen- und Gallensäfte nur kurzfristig angewendet werden, wobei Patienten mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür komplett auf die Einnahme verzichten müssen. [4]

3. Gallenstärkende Artischocke

Als Gallentherapeutika stehen nicht nur Medikamente zur Verfügung, die die Verdauungssäfte anregen, sondern auch insgesamt gallenstärkende Mittel. Hierzu gehören beispielsweise Extrakte aus Artischocken, Schöllkraut oder Löwenzahn; diese verstärken den Gallenfluss, wobei Artischocke zusätzlich eine milde Intensivierung der Gallensekretion präsentiert.

[5] Die Wirkung der Artischocke konnte überdies – im Gegensatz zu den anderen Heilpflanzen dieser Wirkstoffgruppe – in Doppelblindstudien nachgewiesen werden. [6]

4. Heilpflanzen gegen Begleiterscheinungen von Leber- und Gallebeschwerden

In vielen Leber- und Gallemedikamenten sind neben den organspezifischen Inhaltsstoffen auch Pflanzen und Kräuter (bzw. die aus ihnen gewonnen ätherischen Öle) enthalten, die bei möglichen Begleiterscheinungen helfen. Gegen Krämpfe, Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen werden beispielsweise Kümmel, Pfefferminze, Anis, Fenchel, Melisse und Angelika eingesetzt. [4]

Vor allem die Wirkstoffe aus der Pfefferminze wirken bei krampfartigen Beschwerden sowohl im Bereich der Gallenblase und -wege als auch im Magen und Darm. Allerdings kann die Einnahme von minzehaltigen Arzneimitteln mit Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Durchfall einhergehen; bei vorliegendem Verschluss der Gallenwege sowie beim Gallenblasenentzündungen oder schweren Leberschäden darf die Einnahme grundsätzlich nicht erfolgen. [7]

Leber- und Gallemittel im Vergleich

Die Hepar-Hevert Lebertropfen gehören zu den bekanntesten Arzneimitteln in diesem Bereich. Sie liegen zwar definitionsgemäß als homöopathisches Medikament vor, enthalten die einzelnen Pflanzenauszüge jedoch unverdünnt bzw. in einer hohen, biochemisch nachweisbaren Konzentration.

Neben der leberstärkenden Mariendistel sind zusätzlich Schöllkraut und Löwenzahn enthalten, die sich positiv auf die Funktion der Galle auswirken. Der Schwerpunkt der Wirkung liegt hier in der allgemein stärkenden Funktion; es sind keine Heilpflanzen enthalten, die bei starken Krämpfen oder gegen Übelkeit und Völlegefühl helfen.

Auch wird auf klassische Bitterstoffe verzichtet, die eine Sekretion der Verdauungssäfte anregen. So ist das Medikament sehr gut auch für die langfristige Einnahme zu empfehlen; in diesem Fall werden bis zu dreimal täglich 5 Tropfen in Wasser eingenommen.

Vorsicht: In seltenen Fällen kann es nach der Einnahme von schöllkrauthaltigen Medikamenten zu einer vorübergehenden Gelbsucht kommen. [8]

Wenn der Schwerpunkt auf die Linderung krampfartiger Beschwerden sowie auf die Förderung der Verdauungssäfte gelegt werden soll, eignen sich besonders gut die Leber-Galle-Kräutertropfen von Salus.

Das Medikament enthält zwei unterschiedliche Bitterstoffe mittlerer Stärke (Wermutkraut und Tausendgüldenkraut), die zu einer Intensivierung der Gallensaft- und Magensekretion führen, sowie Anis, Fenchel und Pfefferminze gegen Krämpfe und Bähungen. [9] Allgemein organstärkende Inhaltsstoffe sind hingegen nicht enthalten.

Erhältlich sind auch Arzneimttel, die mehrere therapeutische Schwerpunkte miteinander kombinieren. Das homöopathische Medikament Galloselect enthält beispielsweise neben der leberstärkenden Mariendistel die beiden Gallemittel Löwenzahn und Schöllkraut sowie die krampflösende Kamille in biochemisch nachweisbaren Konzentrationen.

Die Tropfen werden deshalb zur Regeneration von Leberzellen genauso eingesetzt wie zur Beruhigung von Krämpfen im Gallenbereich. [10]

Fazit

Die unterschiedlichen Leber- und Galletropfen sollten je nach vorliegendem Beschwerdebild individuell ausgewählt werden. So ist beispielsweise die Zugabe von krampflösenden oder blähungstreibenden Inhaltsstoffen unnötig, wenn keine derartigen Begleiterscheinungen vorliegen.

Zusätzlich sollte der Patient die Wirkung des Medikaments unterstützen, indem er seine Lebensweise entsprechend anpasst; hierzu gehören zum Beispiel eine gesunde Ernährung (mehrere Mahlzeiten am Tag, gründliches Kauen, wenig Fleisch und Alkohol) sowie die gezielte Unterstützung der Organfunktionen (zum Beispiel mit Hilfe von Leberwickeln).

Im Zusammenspiel mit einer gesunden Lebensweise kann sich so die Wirkung des ausgesuchten Medikamentes am besten entfalten.

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Beitragsbild: pixabay.com – cenczi

Quellen:

  • [1] Lucerna, M.I., Andrade, R.J., et al., Effects of silymarin MZ-80 on oxidative stress in patients with alcoholic cirrhosis, Int. J. Pharmacol. Therap40 (2002) 2-8.
  • [2] Saller, R., Meier, R., Brignoli, R., The use of silymarin in the treatment of liver disease, Drugs 61 (2001) 2035-63.
  • [3] Schuppan, D., Strösser, W., et al., Verminderung der Fibrosierungsaktivität durch Legalon bei chronischen Lebererkrankungen,. Z. Allg. Med. 74 /1998) 577-584.
  • [4] Schulz, V., Hänsel, R. Rationale Phytotherapie, Ratgeber für Ärzte und Apotheker, 5. Auflage, Springer Berlin Heidelberg New York ( 2003) 240-311.
  • [5] Glatzel, H., Hackenberg, K., Röntgenuntersuchungen der Wirkungen von Bittermitteln auf die Verdauungsorgane, Planta Med 15 (1967) 223-232.
  • [6] Kirchhoff, R., Beckers, C.H., er al., Increase in choleresis by means of artichoke extract, Phytomedicine 1 (1994) 107-115.
  • [7] Pittler, M.H., Ernst, E., Peppermint oil for irritable bowel syndrome: a critical review and metaanalysis, The American Journal of Gastroenterology 93 (1998) 1131-1135.
  • [8] hevert.com/market-de/de/arzneimittel/arzneimittel_von_a-z/produkt/hepar-hevert-lebertropfen
  • [9] salus.de/de/marken/salus/salus/leber-galle-kraeutertropfen-n-01001584/
  • [10] dreluso.de/index.php/produkte/stoffwechsel/galloselect-tropfen

Heilpflanzen und Heilkräuter gegen Menstruationsprobleme

Eine qualifizierte ärztliche Beratung ist äußerst wichtig bei diesen Problemen; die Ursachen können sehr vielseitig sein und bedürfen einer genauen Diagnose. Die folgenden Pflanzen können Schmerzen lindern:

Ingwer (Zingiber officinale)
Machen Sie einen Absud aus pulverisiertem Ingwer oder aus den feingehackten, frischen Wurzeln. Trinken Sie 1 kleine Tasse bei Bedarf.

Schneeball (Viburnum prunifolium)
Der Absud aus der pulverisierten Rinde lindert krampfartige Schmerzen. Trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse.

Kümmel (Carum carvi) Der Aufguss der Samen lindert Menstruationsbeschwerden. Er wirkt adstringierend und krampflösend. Trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse.

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Krämpfe – Helfen Heilpflanzen und Heilkräuter?

Viele Heilpflanzen und Heilkräuter kommen dafür in Frage. Die Wahl des richtigen Mittels hängt aber von der Ursache der Krämpfe ab. Ursache kann ein Mineralstoffmangel wie Zink-, Kalzium- oder Magnesiummangel sein.

Krämpfe können auch ein Zeichen von Kreislauf- oder arthritischen Beschwerden sein. Wichtig ist eine vernünftige Diagnose.

Nachtkerze (Oenothera bienis)
Das Öl ist in Kapselform erhältlich. Wenn der Krampf mit Kopfschmerzen und Übelkeit einhergeht, nehmen Sie Nachtkerzenkapseln kombiniert mit Marienöl — das hilft normalerweise.

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Heideblüten: Traditionelle Heilpflanze mit wissenschaftlichem Potenzial

Heideblüten werden auch Heidekraut oder Besenheide genannt. Der wissenschaftliche Begriff für die Pflanze lautet Calluna vulgaris. Die Pflanze gehört zur Familie der Heidekrautgewächse.

Wie der Name schon verrät ist diese Pflanze typischerweise in Heidelandschaften anzutreffen. Die Ursprungsorte der Pflanze liegen in Europa, Island, den Färöer-Inseln und den Azoren.

Eine typische „Gesundheits-Webseite“ (wie diese heute tausendfach existieren), gibt einen kurzen Überblick über „Wissenswertes“ zur Heideblüte (1).

Wir erfahren dort, dass Heidekraut und deren Blüten in der Naturmedizin bei einer Reihe von Erkrankungen und Beschwerden zum Einsatz kommen:

„. . . im Bereich der Niere und der ableitenden Harnwege, bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse, als Entwässerungsmittel, zur Vorbeugung bei Steinleiden, Weißfluss, bei Erkrankungen und Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes, Durchfall, Magen-Darm-Krämpfen, Koliken, Leber- und Gallenerkrankungen, bei Gicht, Rheuma, Erkrankungen und Beschwerden im Bereich der Atemwege, Husten, Erkältungskrankheiten, bei Schlafstörungen, Unruhezuständen sowie in Augenbädern bei Augenentzündungen, ferner zur Wundbehandlung, bei Fieber, Milzleiden sowie als schweißtreibendes Mittel angewendet.“

Und: „Heideblüten-Tee wird traditionell bei Blasensteinen, Gicht, Magen-Darm-Beschwerden und Rheuma eingesetzt.“

Die Webseite beeilt sich aber sofort einzuwenden, dass „die Wirksamkeit bei den aufgeführten Anwendungsgebieten als nicht belegt gilt.“ Auch hier kommt wieder die Unterstellung zur Anwendung, dass naturheilkundliche Erfahrungswerte bedeutungslos sind und nur von den Behörden zugelassene Substanzen „wirksam sein dürfen“.

Die Tatsache, dass es wenig wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Pflanze gibt, erlaubt jedoch keinesfalls den Rückschluss, dass es die aufgezählten Wirkungen nicht geben kann. Der einzige Rückschluss, der zu diesem Zeitpunkt erlaubt ist, besteht in der Tatsache, dass Heidekraut in der Naturmedizin eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen scheint.

Und es erlaubt den Rückschluss, dass die wenigen Studien Resultat eines relativen Desinteresses der Schulmedizin an natürlichen Heilmethoden sind.

Heidekraut und die Wissenschaft

Von nicht ganz 200 Veröffentlichungen im PubMed gibt es nur 6 Arbeiten, die sich mit physiologischen Fragestellungen auseinandersetzen. Es gibt keine einzige klinische Studien mit Heidekraut oder Heidekrautblüten. Die meisten Studien sind reine Laborstudien und einige wenige Studien mit Ratten.

Die älteste dieser Studie wurde 1992 veröffentlicht (A Calluna vulgaris extract 5-lipoxygenase inhibitor shows potent antiproliferative effects on human leukemia HL-60 cells.). Die französischen Forscher untersuchten den Einfluss eines Wasser-Extrakts von Heidekraut auf humane Leukämiezellen. Sie fanden heraus, dass der Extrakt dosisabhängig die Proliferation und Synthese von DNA der Leukämiezellen reduziert.

Die Autoren schließen bemerkenswerterweise daraus, dass dieser Wirkmechanismus „den erfolgreichen Gebrauch von Heidekraut und Heidekrautblüten als Tee oder als Heilbad in der Naturmedizin erklärt“.

Im Jahr 2007 zeigten türkische Wissenschaftler mit Hilfe verschiedener Formen von Heidekraut-Extrakten, dass die Pflanze eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Komponente enthält, die Trifolin (Kaempferol 3-O-beta-D-galactoside) genannt wird (Bioassay-guided isolation of kaempferol-3-O-beta-D-galactoside with anti-inflammatory and antinociceptive activity from the aerial part of Calluna vulgaris L.)..

Photochemoprotective effect of Calluna vulgaris extract on skin exposed to multiple doses of ultraviolet B in SKH-1 hairless mice. – Diese Arbeit aus dem Jahr 2012 aus Rumänien zeigt, dass Heidekraut einen schützenden Effekt gegenüber UVB-Strahlen ausübt.

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Hier wurden haarlose Mäuse mit einem Heidekraut-Gel behandelt und dann verschiedenen Dosierungen von UVB-Strahlen ausgesetzt. Gemessen wurden oxidativer Stress, Entzündungsreaktionen und DNA Schädigung. Es zeigte sich, dass das Gel die Haut der behandelten Mäuse gegen Entzündungsreaktionen und DNA Schäden schützte.

Im Jahr 2014 griffen die gleichen Forscher das gleiche Thema noch einmal auf (In vitro studies on the mechanisms involved in chemoprevention using Calluna vulgaris on vascular endothelial cells exposed to UVB.). Diesmal behandelten sie Zellkulturen (Endothelzellen), die mit 2 unterschiedlichen Konzentrationen von Heidekraut-Extrakt (2,5 und 7,5 Mikrogramm) ausgetestet wurden.

Die Vorbehandlung mit 2,5 Mikrogramm zeigte nach der Bestrahlung mit UVB eine verbesserte antioxidative Abwehr, einen Schutz gegen DNA Schäden und eine Abnahme der Zell-Apoptose.

Die Konzentration von 7,5 Mikrogramm dagegen erwies sich als prooxidativ, verbunden mit vermehrten DNA Schäden, die auf einer Aktivierung von NF-kB (nuclear factor ‚kappa-light-chain-enhancer‘ of activated B-cells), einem Transkriptionsfaktor, beruhten.

Mein Fazit: Diese Arbeit zeigt, dass es Unterschiede zu geben scheint zwischen einer Tierstudie und einer Laborstudie mit Zellkulturen. Es ist auch fraglich, welchen Stellenwert diese Studie für die UVB-Strahlung hat, da hier Endothelzellen untersucht wurden, die in den Blutgefäßen zu finden sind, die aber im Organismus keiner UVB-Strahlung direkt ausgesetzt sind.

Im gleichen Jahr untersuchten Forscher der Universität von Banja Luka (Bosnien und Herzegowina) die in vitro Aktivitäten von Heidekraut-Extrakt auf einige Keime, die für Harnweginfektionen verantwortlich sind (In vitro activity of heather [Calluna vulgaris (L.) Hull] extracts on selected urinary tract pathogens.).

Bei den Keimen handelt es sich um Escherichia coli, Enterococcus faecalis und Proteus vulgaris. Die Autoren ermittelten die geringste hemmende Konzentration des Extrakts. Es zeigte sich, dass der Extrakt signifikante antibakterielle Aktivitäten besaß/besitzt.

Die Keime von Proteus vulgaris zeigten sich am empfindlichsten. Die Resultate dokumentierten, dass alle getesteten Extrakte gegen alle getesteten Keime signifikant wirksam waren.

Eine neue Studie aus diesem Jahr aus Polen untersuchte die antioxidativen Aktivitäten von wildem und kultiviertem Heidekraut (Biophenols and antioxidant activity in wild and cultivated heather.).

Die gewonnenen Extrakte zeigten, dass Chlorogensäure (hat nichts mit Chlor zu tun) der Hauptbestandteil der phenolischen Komponenten im Extrakt sind, gefolgt von Catechinen. Der Extrakt der kultivierten Pflanze zeigte ein ausgesprochenes antioxidatives Potenzial.

Fazit

Die Erfahrungen der Naturheilkunde mit Heidekraut und Heidekrautblüten in Form von Tee und Heilbädern ist reichhaltig, aber in den Augen der Schulmedizin nicht signifikant. Die wissenschaftliche Dokumentation zu dieser Pflanze in Bezug auf Physiologie und Naturheilkunde fällt leider weniger als mager aus.

Die wenigen hier diskutierten Beiträge zeigen jedoch ansatzweise, dass es eine naturwissenschaftliche Basis für die vielen positiven Erfahrungen der Naturheilkunde geben muss. Was hier fehlt, das ist die entsprechende Zahl an entsprechenden Studien.

Quelle:

  • (1) jameda.de/hausmittel/heideblueten-tee/

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Beitragsbild: pixabay.com – Nennieinszweidrei

Hautprobleme und Ekzeme – Helfen Heilpflanzen und Heilkräuter?

Es gibt viele Kräuterheilmittel, um Hautprobleme und kleinere Wunden zu heilen.

Sie verhindern Infektionen, lindern Schmerzen und können die Narbenbildung verringern.

Binden Sie entweder Kompressen auf die verletzte Stelle (Gazestücke, mit dem Aufguss des Mittels getränkt) oder nehmen Sie eine Salbe, falls erhältlich.

Es ist ratsam, die Salbe auf der gesunden Haut auszuprobieren (bevor ein Notfall eintritt), um sicherzugehen, dass es zu keiner unerwünschten Hautreaktion kommt.

Ringelblume (Calendula officinalis)

Eine Kompresse, getränkt mit dem Aufguss aus Blüten oder Blütenblättern, ist eines der besten Heilmittel bei Hautproblemen wie Ekzemen, leichteren Verbrennungen und Verletzungen. Es bekämpft die Infektion und wirkt abschwellend.

Vogelmiere (Stellaria media)
Eine Kompresse, getränkt mit Aufguss, oder eine Salbe heilt ausgezeichnet und macht die Haut weich. Vogelmiere hilft bei Abschürfungen, Ekzemen, juckenden HautausschlägenAbszessen und Furunkeln. Das frische Kraut ist besonders wirksam.

Zaubernuss (Hamamelis virginiana)
Bei Schnittwunden, Verletzungen und Verstauchungen gibt es kein besseres Heilkraut als die Zaubernuss, die wir von den nordamerikanischen Indianern kennen. Neben einer stark antiseptischen hat sie auch abschwellende Wirkung und vermindert die Narbenbildung. Sie können sie unverdünnt auf die Wunde auftragen oder, bei offenen Wunden, verdünnt (es brennt anfangs etwas). Hamameliswasser und Salbe gibt es in jeder Apotheke.

Bei Ekzemen lindern Ringelblume und Vogelmiere den Juckreiz und desinfizieren. Probleme könnten auch Allergien sein

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Gerstenkorn – Helfen Heilpflanzen und Heilkräuter?

Wenn Gerstenkörner häufig auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Zaubernuß (Hamamelis virginiana)
Nehmen Sie auf 4 Teile abgekochtes Wasser 1 Teil Hamameliswasser. Waschen Sie das Augenlid damit alle 2—4 Stunden.

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