Hallo Renate,
danke, dass du deine Gedanken zu Astaxanthin mit uns geteilt hast. Es ist total nachvollziehbar, dass du nach dem Lesen des Verbraucherzentrale-Artikels jetzt ein bisschen unsicher bist – besonders nachdem hier im Forum so viele positive Erfahrungen von anderen gelesen hast. Ich möchte dir gerne ein paar Infos geben, damit du besser entscheiden kannst.
Was der Artikel der Verbraucherzentrale sagt:
Der Artikel hinterfragt, ob Astaxanthin wirklich die gesundheitlichen Vorteile bringt, die oft behauptet werden. Hier sind die wichtigsten Punkte und was dahinter steckt:
Woher kommt Astaxanthin?
Astaxanthin ist ein Carotinoid, das von grünen Algen wie Haematococcus pluvialis produziert wird und vielen Krustentieren ihre rote Farbe verleiht. Das stimmt so.
Gesundheitliche Vorteile:
Carotinoide sind generell gut für die Gesundheit, aber der positive Effekt auf die Augen ist bisher nur für Beta-Carotin gut belegt. Für Astaxanthin fehlen noch ausreichend Studien am Menschen, die die Vorteile eindeutig zeigen.
Studienlage:
Es gibt einige vielversprechende Labor- und Tierversuche, aber große Studien am Menschen, die die positiven Effekte von Astaxanthin klar bestätigen, sind noch rar.
Werbeversprechen:
Viele der Behauptungen in der Werbung sind wissenschaftlich nicht abgesichert. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat einige dieser Aussagen sogar als nicht belegbar eingestuft.
Sicherheit und Dosierung:
Astaxanthin gibt es sowohl natürlich aus Algen als auch synthetisch. Es gibt empfohlene Höchstdosen, und es wird nicht für Kinder unter drei Jahren oder während Schwangerschaft und Stillzeit empfohlen.
Wechselwirkungen mit Medikamenten:
Astaxanthin kann die Wirkung von bestimmten Medikamenten beeinflussen, weil es die Leberenzyme beeinflusst. Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, sprich am besten vorher mit deinem Arzt oder Heilpraktiker 
Allergien:
Da Astaxanthin auch aus Krustentieren oder Fischen gewonnen werden kann, sollten Allergiker vorsichtig sein.
Zulassung:
In der EU ist Astaxanthin nur als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen, nicht als normaler Lebensmittelzusatz.
Bedarf und Überdosierung:
In einer ausgewogenen Ernährung bekommst du meist genug Carotinoide. Zu viel davon kann hingegen zu Nebenwirkungen wie einer gelblichen Haut führen.
Fazit:
Der Artikel der Verbraucherzentrale ist offenbar gut recherchiert und basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es gibt keine Fehler oder falschen Aussagen darin. Deine Überlegung, die Einnahme von Astaxanthin nochmal zu überdenken, ist auf jeden Fall vernünftig.
Natürlich sind die positiven Erfahrungen hier im Forum auch wichtig, aber es ist immer gut, eine informierte und vorsichtige Herangehensweise zu wählen – genau wie du es vorhast.