Oh, das ist ein spannendes Thema. Ich habe erst mit 37 Jahren entdeckt, daß ich eigentlich einmal Linkshänderin gewesen bin. Beim Kegeln stellte ich fest, daß es mit Links wunderbar ging. Leider kamen bei der Erkenntnis auch die schlechten Erfahrungen an die Kinderkrippe hoch, wo mir eingeredet wurde, ich hätte eine böse Hand. Also ein Kind von 7 Monaten versteht so etwas bestimmt nicht so gut, denke ich mir, und es könnte auch psychische Schäden verursachen.
Essen kann ich heute trotzdem immernoch nur verkehrt herum, und als Kind durfte ich nie mit dem Roller meines Freundes fahren, weil ich mit dem falschen Bein antrat. Im Sportunterricht war ich eine Niete, bei so Sachen wo man Anlauf nehmen und Springen mußte, Mathe war mir ein Graus, bis dann die logische Erklärung in Form von Chemie und Physik hinzukam, und Deutsch, Kunst und Musik habe ich geliebt.
Aber ich hatte in diesen Fächern auch super Lehrer.
Im Kindergarten schon galt ich als Sprachbegabt, weil ich mit 3 1/2 Jahren das Heideröslein singen konnte, und wegen dieser blöden Eisntufung der Sprachbegabung kam ich in der 3. Klasse in eine Sonderklasse für Sprachbegabte, wo allerdings Fremdsprachen gefördert wurden. 
Ich mußte mich also ab der 3. Klasse mit Russich, und 2 Jahre später mit Englisch herumquälen.
Heute konzerntriere ich mich lieber wieder auf meine wirkliche Sprachbegabung, die der Muttersprache.
Als ich erkannt hatte, daß ich mit Links viele Sachen viel besser hinbekomme, gingen auch sehr schnell meine chronischen Oberarmmuskelschmerzen linksseitig weg.
Mich würde einmal interessieren, ob es noch weitere Umerzogene gibt, die körperliche Probleme dadurch hatten oder haben.