Für einen Teil der Antibiotika kann der Schweinezüchter eventuell gar nichts dafür, weil heute die Betriebe Fertigfutter füttern und gar nicht genau wissen, was da genau drinnen ist.
Zum Beispiel das Fischmehl, wird bei Hühnern und Schweinen als Eiweißquelle eingesetzt, kommt oft von der Aquakultur und kann mit Antibiotika belastet sein.
Allein schon, dass die Futtermittel angeliefert werden und der Landwirt keinerlei Kontrolle darüber hat, was er da füttert, find ich bedenklich. Leider ist das auch bei kleinen Haltern oft der Fall, ich kenne es von Hühnerhaltern, die dasselbe füttern, wie die großen Mastbetriebe und der Kunde denkt, die Qualität muss besser sein, weil er regional kauft.
Wenn sie frei laufen können, ist es zwar tierfeundlicher, aber das war es dann auch schon. Die Hühner wollen das Legemehl oft gar nicht essen, dann wird dikutiert, wie man es füttert, dass sie es essen müssen, als Brei zum Beispiel oder als fertige Pellets.
Umgerechnet auf ein Menschenleben ist das Schwein zu diesem Zeitpunkt gerade einmal ca. 15 Monate alt. Es werden also Baybs geschlachtet...
Die meisten Tiere werden jung geschlachtet, bis auf die Milchkühe, die dürfen "relativ" lange leben, aber auch nur, solange sie genug Milch geben.
Es gibt heute nicht mal mehr ein Suppenhuhn oder einen Kapaun im Geschäft zu kaufen. Das Huhn, was wir essen, ist 6 oder 7 Wochen alt, die meisten wissen gar nicht, wie alt ein Huhn eigentlich werden kann.