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Text öffnenparabene: allergien, krebs, unfruchtbarkeit – und ein verbot in weiter ferne. parabene sind organische verbindungen aus der gruppe der salze und ester der para-hydroxybenzoesäure (phb-ester). die billigen erdöl-produkte sind in vielen gebrauchsgütern als konservierungsmittel enthalten. bekanntestes beispiel ist die benzoesäure, die vielen industriellen lebensmitteln wie fertiggerichten oder ketchup zugesetzt ist. auch in den meisten kosmetik-artikeln tummeln sich etliche parabene, die über die haut resorbiert werden. das ist spätestens seit 2011 aus versuchen bekannt. zusammen mit den oral zugeführten phb-estern entsteht dann eine gefährliche gesamtwirkung. die phb-ester sind wegen einiger negativer wirkungen in der kritik. allergien gehören hier noch zu den harmloseren folgen. allgemein anerkannt ist die aktivität der pgb-ester als östrogen-imitatoren. obwohl der effekt niederschwellig ist, glauben einige wissenschaftler an eine beeinflussung des hormon-gleichgewichts durch die parabene. viele toxikologen sind davon überzeugt, dass phb-ester brust- und hodenkrebs auslösen sowie die fruchtbarkeit herabsetzen. zumindest konnte in tierversuchen nachgewiesen werden, dass propyl- und butylparaben die spermien-vitalität senken (test.de/parabene-als-konservierungsmittel-in-kosmetika-unnoetige-verunsicherung-4590686-0/). das bundesamt für risikobewertung (bfr) übernimmt mal wieder die rolle einer beschwichtigungs-instanz. zwar wird auch hier eingeräumt, dass parabene in tumoren von brustkrebs-patientinnen nachgewiesen wurden, aber ein ursächlicher zusammenhang zur zellentartung wird bestritten (bfr.bund.de/cm/343/parabenhaltige_deodorants_und_die_entstehung_von_brustkrebs.pdf). in dänemark sind parabene seit 2011 immerhin in kinderpflegemitteln komplett verboten. die eu-kommission beschränkte die restriktion lediglich auf butyl- und propylparaben in baby-artikeln. dr. marike kolossa vom umweltbundesamt entdeckte in jahrelanger arbeit eine zunahme der paraben-belastung besonders bei frauen. im februar 2016 wagte sie ein experiment in kooperation mit dem ard-verbraucher-magazin plusminus. 5 freiwillige sollten 2 tage nur parabenhaltige pflegemittel verwenden, wobei vorher und nachher der urin analysiert wurde. wie zu erwarten stiegen die phb-werte erheblich an, bei einer versuchs-person sogar um das hundertfache. dr. kolossa konnte mit ihren analysen 6 verschiedene parabene im urin der freiwilligen finden (daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/parabene-gefaehrliche-zusatzstoffe-100.html). die eu-kommission ignoriert hartnäckig die regulierung von stoffen, die den hormon-haushalt beeinflussen. nach einer klage schwedens urteilte der europäische gerichtshof, dass dieses unterlassungshandeln rechtswidrig ist. der bund verlangt schon länger, parabene in pflege-produkten und lebensmittel total zu verbieten. doch die politik will den herstellern nicht die entwicklung von alternativen zumuten. solange bleibt dem verbraucher nur eines: alle artikel im regal stehen zu lassen, in denen phb-ester enthalten sind. es geht nämlich auch ganz ohne…. übrigens: wenn sie solche informationen interessieren, dann fordern sie unbedingt meinen kostenlosen praxis-newsletter „unabhängig. natürlich. klare kante.“ dazu an:. beitragsbild: 123rf.com – kerdkanno.
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Parabene: Allergien, Krebs, Unfruchtbarkeit – und ein Verbot in weiter Ferne
Parabene sind organische Verbindungen aus der Gruppe der Salze und Ester der para-Hydroxybenzoesäure (PHB-Ester). Die billigen Erdöl-Produkte sind in vielen Gebrauchsgütern als Konservierungsmittel enthalten. Bekanntestes Beispiel ist die Benzoesäure, die vielen industriellen Lebensmitteln wie Fertiggerichten oder Ketchup zugesetzt ist. Auch in den meisten Kosmetik-Artikeln tummeln sich etliche Parabene, die über die Haut resorbiert werden. Das ist spätestens seit 2011 aus Versuchen bekannt. Zusammen mit den oral zugeführten PHB-Estern entsteht dann eine gefährliche Gesamtwirkung.
Die PHB-Ester sind wegen einiger negativer Wirkungen in der Kritik. Allergien gehören hier noch zu den harmloseren Folgen. Allgemein anerkannt ist die Aktivität der PGB-Ester als Östrogen-Imitatoren.
Obwohl der Effekt niederschwellig ist, glauben einige Wissenschaftler an eine Beeinflussung des Hormon-Gleichgewichts durch die Parabene. Viele Toxikologen sind davon überzeugt, dass PHB-Ester Brust- und Hodenkrebs auslösen sowie die Fruchtbarkeit herabsetzen.
Zumindest konnte in Tierversuchen nachgewiesen werden, dass Propyl- und Butylparaben die Spermien-Vitalität senken (test.de/Parabene-als-Konservierungsmittel-in-Kosmetika-Unnoetige-Verunsicherung-4590686-0/). Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) übernimmt mal wieder die Rolle einer Beschwichtigungs-Instanz. Zwar wird auch hier eingeräumt, dass Parabene in Tumoren von Brustkrebs-Patientinnen nachgewiesen wurden, aber ein ursächlicher Zusammenhang zur Zellentartung wird bestritten (bfr.bund.de/cm/343/parabenhaltige_deodorants_und_die_entstehung_von_brustkrebs.pdf).
In Dänemark sind Parabene seit 2011 immerhin in Kinderpflegemitteln komplett verboten. Die EU-Kommission beschränkte die Restriktion lediglich auf Butyl- und Propylparaben in Baby-Artikeln. Dr. Marike Kolossa vom Umweltbundesamt entdeckte in jahrelanger Arbeit eine Zunahme der Paraben-Belastung besonders bei Frauen. Im Februar 2016 wagte sie ein Experiment in Kooperation mit dem ARD-Verbraucher-Magazin Plusminus.
5 Freiwillige sollten 2 Tage nur parabenhaltige Pflegemittel verwenden, wobei vorher und nachher der Urin analysiert wurde. Wie zu erwarten stiegen die PHB-Werte erheblich an, bei einer Versuchs-Person sogar um das Hundertfache. Dr. Kolossa konnte mit ihren Analysen 6 verschiedene Parabene im Urin der Freiwilligen finden (daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/parabene-gefaehrliche-zusatzstoffe-100.html).
Die EU-Kommission ignoriert hartnäckig die Regulierung von Stoffen, die den Hormon-Haushalt beeinflussen. Nach einer Klage Schwedens urteilte der Europäische Gerichtshof, dass dieses Unterlassungshandeln rechtswidrig ist. Der BUND verlangt schon länger, Parabene in Pflege-Produkten und Lebensmittel total zu verbieten. Doch die Politik will den Herstellern nicht die Entwicklung von Alternativen zumuten. Solange bleibt dem Verbraucher nur Eines: Alle Artikel im Regal stehen zu lassen, in denen PHB-Ester enthalten sind. Es geht nämlich auch ganz ohne…
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Beitragsbild: 123rf.com – kerdkanno